Dieses Video gibt dir einen Überblick über das Ticketsystem in Leadtime. Du lernst den Zusammenhang zwischen Projekten und Aufgaben, warum ein ticketbasierter Workflow so wertvoll ist und welche Ansichten dir zur Verfügung stehen.
Das Grundprinzip ist einfach: Projekte sind Container, die eigentliche Arbeit passiert in den Tasks (auch Tickets genannt). Jede Task hat einen Status, eine verantwortliche Person und Zeiterfassung. So siehst du immer, was läuft, wer daran arbeitet und wie viel Aufwand reingeflossen ist.
Ein ticketbasierter Workflow löst fünf zentrale Probleme: Erstens Sichtbarkeit – jede Aufgabe ist ein Ticket, das ganze Team sieht den Status. Zweitens strukturierte Zusammenarbeit – Diskussionen, Entscheidungen und Fortschritte passieren direkt im Ticket mit Kommentaren und Anhängen. Drittens Dokumentation und Wissenstransfer – über die Zeit entsteht eine zentrale Wissensbasis, neue Mitarbeiter arbeiten sich schneller ein, bereits gelöste Probleme müssen nicht neu analysiert werden. Viertens keine Informationsverluste – wenn jemand ausfällt, kann ein anderer nahtlos übernehmen. Fünftens Management und Steuerung – die Kombination aus Tickets und Zeiterfassung gibt dir ein objektives, datenbasiertes Steuerungsinstrument in Echtzeit.
Leadtime bietet zwei Hauptansichten: Die List View als tabellarische Ansicht mit Filter-, Sortier- und Suchfunktionen, und das Kanban Board mit Spalten pro Status und Drag-and-Drop. Beide Ansichten lassen sich gefiltert speichern und per Klick aufrufen.
In der Ticket-Detailansicht findest du Titel, Beschreibung, einen chronologischen Thread für die Zusammenarbeit, sowie Metadaten wie Projekt, Typ, Status, Zuständigkeit, Schätzung, Deadline und die Zeitbuchungen – die Grundlage für Abrechnung und Auswertung.
In den letzten Videos hast du die Grundstruktur aufgebaut. Interne Projekte für die Selbstorganisation, externe Projekte für deine Kunden.
Jetzt geht es darum, wie du mit diesen Projekten arbeitest. Und das geschieht über das Ticketsystem.
In diesem Video bekommst du einen Überblick über das Ticketsystem in Leadtime. Du lernst den Zusammenhang zwischen Projekten und Aufgaben, warum ein ticketbasierter Workflow so wertvoll ist und welche Ansichten dir zur Verfügung stehen.
Ich blende jetzt ein Diagramm ein.
Du siehst oben ein Projekt. In diesem Beispiel ist es das Marketing-Projekt. Darunter siehst du fünf Tasks. Das sind einzelne Aufgaben innerhalb des Projekts: Werbemittel erstellen, Website pflegen, Blog schreiben, Newsletter planen, Videos produzieren.
Das ist das Grundprinzip: Projekte sind Container. Die eigentliche Arbeit passiert in den Tasks.
Jede Task hat einen Status. Neu, in Bearbeitung, erledigt. So siehst du auf einen Blick, was läuft und was fertig ist.
Jede Task hat eine verantwortliche Person. Jemand, der die Aufgabe übernimmt oder koordiniert.
Und jede Task hat Zeiterfassung. Wer an einer Task arbeitet, bucht seine Zeit direkt auf diese Task. So siehst du genau, wie viel Aufwand in eine Aufgabe geflossen ist.
In Leadtime nennen wir Tasks auch Tickets. Das ist das gleiche.
Jetzt fragst du dich vielleicht: Warum brauche ich das?
Weil die Arbeit ohne Struktur schnell im Chaos endet. Anfragen kommen per Messenger, per Email, in Meetings. Wichtige Informationen verschwinden in Chat-Verläufen. Niemand weiß, was gerade läuft. Mitarbeiter werden ständig unterbrochen, weil sie auf Rückfragen warten.
Ein Ticketsystem schafft Ordnung. Und zwar fundamental.
Erstens: Sichtbarkeit. Jede Aufgabe ist ein Ticket. Jeder im Team kann sehen, was läuft, wer daran arbeitet und wie der Status ist. Keine Unklarheiten mehr.
Zweitens: Strukturierte Zusammenarbeit. Diskussionen, Entscheidungen und Fortschritte passieren direkt im Ticket. Alle Informationen sind an einem Ort. Kommentare, Anhänge, Zeitbuchungen. Nichts geht verloren.
Drittens: Dokumentation und Wissenstransfer. Jedes Ticket ist ein vollständiger Prozess mit Historie. Über Monate und Jahre entsteht so eine zentrale Wissensbasis. Neue Mitarbeiter können sich schneller einarbeiten. Kundenfragen sind leicht zu beantworten. Und bereits gelöste Probleme müssen nicht neu analysiert werden.
Viertens: Keine Informationsverluste mehr. Wenn jemand im Urlaub ist oder krank wird, kann ein anderer nahtlos übernehmen. Weil alles im Ticket dokumentiert ist.
Fünftens: Management und Steuerung. Die Kombination aus Tickets und Zeiterfassung gibt dir einen genauen Echtzeit-Überblick. Wie viel Arbeit steckt in welchem Projekt? Welche Tasks sind überfällig? Wer ist überlastet? Du bekommst ein objektives, datenbasiertes Steuerungsinstrument.
In Leadtime ist das Ticketsystem direkt integriert. Du brauchst kein zusätzliches Tool. Alles an einem Ort.
Ich öffne jetzt ein Projekt und zeige dir die beiden Hauptansichten.
Zuerst die List View. Das ist die tabellarische Ansicht. Du siehst alle Tasks in einer Liste mit allen wichtigen Informationen. Status, verantwortliche Person, Deadline, Zeitaufwand.
Diese Ansicht ist perfekt, wenn du viele Tickets hast. Du kannst filtern: Zeig mir nur offene Tasks mit hoher Priorität. Du kannst sortieren: Zeig mir die ältesten Tasks zuerst. Du kannst suchen: Wo ist das Ticket zum Login-Problem?
Oben siehst du Quick Search für eine schnelle Suche. Dann Add Filter für detaillierte Filterung nach Status, Typ, Verantwortlichem und mehr. Mit dem Zahnrad-Icon kannst du Spalten ein- und ausblenden.
Jetzt wechsle ich zum Kanban Board. Ich klicke auf das Zahnrad-Icon und schalte die Ansicht um.
Im Kanban Board siehst du Spalten. Jede Spalte ist ein Status. New, In Progress, Feedback, Done.
Die Tasks sind Karten, die du per Drag-and-Drop zwischen den Spalten verschieben kannst. Wenn du eine Task von New nach In Progress ziehst, ändert sich der Status automatisch.
Das Kanban Board ist visuell und sehr intuitiv. Du siehst auf einen Blick, wo jede Task gerade steht. Es ist perfekt für agile Teams und für alle, die visuell arbeiten.
Das Schöne: Beide Ansichten kannst du speichern. Du kannst eine gefilterte List View speichern, zum Beispiel "Meine offenen Tasks mit hoher Priorität". Und dann jeden Morgen mit einem Klick aufrufen.
Wenn du ein Ticket öffnest, siehst du die Detailansicht.
Oben links ist das Icon und der Titel des Tickets. Darunter kommt die Beschreibung. Hier steht, worum es geht. Was ist das Problem? Was soll erreicht werden?
Darunter siehst du den Thread. Das ist wie ein Forum. Teammitglieder können Kommentare schreiben, Fragen stellen, Fortschritte dokumentieren. Alles chronologisch sortiert.
Auf der rechten Seite sind die Metadaten. Project: Zu welchem Projekt gehört das Ticket? Type: Ist es ein Feature, ein Bug, ein Management-Task? Status: Ist es neu, in Bearbeitung, erledigt?
Assigned to: Wer arbeitet gerade daran? Responsible: Wer ist insgesamt verantwortlich? Estimate: Wie lange wird es dauern? Due date: Wann muss es fertig sein?
Und ganz wichtig: Die Zeitbuchungen. Hier siehst du, wer wann wie lange an diesem Ticket gearbeitet hat. Das ist die Grundlage für die Abrechnung bei externen Projekten. Und die Grundlage für die Auswertung bei internen Projekten.
Du hast jetzt einen Überblick über das Ticketsystem.
Du verstehst den Zusammenhang zwischen Projekten und Tasks. Du weißt, warum ein ticketbasierter Workflow so wertvoll ist. Und du kennst die wichtigsten Ansichten.
Im nächsten Video schauen wir uns an, wie du Tickets anlegst und bearbeitest.
Bis gleich!