In diesem Video erlebst du einen vollständigen Ticket-Workflow in Leadtime – von der Auftragserteilung bis zum Abschluss. Anhand eines konkreten Szenarios wird gezeigt, wie zwei Teammitglieder über ein einziges Ticket zusammenarbeiten: Marc aus dem Vertrieb beauftragt seine Kollegin Sonja aus dem Marketing mit der Erstellung einer Kundenpräsentation.
Du siehst zunächst, wie Marc ein Ticket anlegt und dabei den Editor nutzt. Der Editor bietet über Slash-Commands verschiedene Block-Typen wie Überschriften, Bullet Lists, Tabellen, Bilder und Code-Blöcke. Besonders praktisch: Der integrierte AI Assistant. Marc markiert seinen Entwurf und lässt die KI daraus eine vollständige, strukturierte Aufgabenbeschreibung generieren – mit Kontext, Erwartungen und Details zu den einzelnen Slides.
Anschließend lernst du, wie Metadaten ein Ticket steuerbar machen. Projekt, Typ, Status, Zuständigkeit (Assigned to und Responsible), geschätzter Aufwand und Fälligkeitsdatum – all das sorgt dafür, dass jeder im Team weiß, wer was bis wann zu erledigen hat. Das Zuweisen über „Assigned to" ist der zentrale Mechanismus für Übergaben zwischen Teammitgliedern.
Sonja zeigt dann, wie die Bearbeitung eines Tickets aussieht: Status-Updates, Kommentare mit Fortschrittsberichten, Mentions zur direkten Kommunikation mit Kollegen, Dateianhänge und Zeitbuchungen. Alles wird automatisch in der History des Tickets dokumentiert – eine lückenlose Chronik der Zusammenarbeit.
Am Ende prüft Marc das Ergebnis, gibt Feedback und schließt das Ticket ab. Du hast damit einen realistischen, end-to-end Workflow gesehen und verstehst, wie Editor, AI Assistant, Status-Wechsel und Zuweisungen in Leadtime zusammenspielen.
Im letzten Video hast du einen Überblick über das Ticketsystem bekommen. Du kennst die Ansichten, du weißt warum ein ticketbasierter Workflow so wertvoll ist.
Jetzt wird es praktisch. In diesem Video siehst du einen kompletten Workflow von Anfang bis Ende. Und nebenbei lernst du den Editor und den AI Assistant kennen.
Das Szenario: Marc Schmidt ist Vertriebsleiter und hat einen wichtigen Kundentermin. Er braucht eine Präsentation. Also beauftragt er seine Kollegin Sonja Berg aus dem Marketing, das Deck zu erstellen.
Wir begleiten das Ticket von der Auftragserteilung bis zur Fertigstellung.
Marc öffnet das interne Projekt Vertrieb. Hier laufen alle Themen rund um den Verkauf.
Er klickt auf Add Task.
Der Dialog öffnet sich. Marc wählt ein Präsentations-Icon und schreibt den Titel: Kundenpräsentation für TechCorp Meeting.
Jetzt kommt die Beschreibung. Und hier zeige ich dir den Editor.
Marc klickt ins Textfeld und tippt Slash. Ein Menü öffnet sich mit allen verfügbaren Block-Typen. Heading, Bullet List, Table, Image, Code und viele mehr.
Marc wählt Bullet List. Er gibt ein paar Stichpunkte ein:
Firmenvorstellung. Produktübersicht mit Features. Pricing und Packages. Success Stories. Next Steps.
Darunter schreibt er noch: Termin ist am Freitag mit dem CTO von TechCorp.
So weit, so gut. Aber Marc will die Beschreibung noch ausformulieren.
Marc markiert den ganzen Text. Dann tippt er Slash und wählt Generate with AI. Das geht auch mit Command G.
Ein Prompt-Feld öffnet sich. Marc schreibt: Erstelle eine klare Aufgabenbeschreibung für eine Kollegin, die eine Kundenpräsentation vorbereiten soll.
Die AI generiert einen vollständigen Text. Strukturiert, klar formuliert, mit allen wichtigen Details. Kontext zum Meeting, Erwartungen an das Deck, die einzelnen Slides.
Marc übernimmt den Text. Das ging schnell.
Jetzt füllt Marc die Metadaten aus. Rechts in der Sidebar.
Project ist Vertrieb. Das ist schon vorausgewählt.
Type: Management.
Status: New.
Assigned to: Sonja Berg. Das ist wichtig. Damit weiß Sonja, dass sie dran ist.
Responsible: Marc Schmidt. Er ist verantwortlich, dass das Thema fertig wird.
Estimate: Sechs Stunden.
Due date: Donnerstag. Einen Tag vor dem Meeting.
Marc klickt Create and open. Das Ticket ist angelegt und öffnet sich direkt.
Wir wechseln zur Perspektive von Sonja.
Sonja sieht das Ticket in ihrer Task-Liste. Es ist ihr zugewiesen, Status New.
Sie öffnet es. Liest die Beschreibung. Alles klar, sie weiß was zu tun ist.
Sie scrollt runter zum Kommentar-Feld.
Sonja schreibt ein Update. Sie tippt: Ich hab mit der Präsentation angefangen. Hier der aktuelle Stand.
Dann tippt sie Slash und wählt Bullet List.
Firmenvorstellung fertig. Mit Häkchen.
Produktübersicht mit Screenshots eingefügt. Mit Häkchen.
Pricing-Sektion in Arbeit. Mit Sanduhr.
Dann will sie Marc eine Frage stellen. Sie tippt At und dann Marc Schmidt. Ein Mention. Marc wird benachrichtigt.
Sie schreibt: Brauchst du die aktuellen Preise oder die neuen?
Der Toggle steht auf Internal. Das passt, weil es ein internes Projekt ist.
Sonja klickt Update. Der Kommentar erscheint in der History mit Timestamp.
Sonja ändert jetzt den Status. Sie klickt auf New und wählt In Progress.
Die Status-Änderung erscheint automatisch in der History.
Jetzt bucht sie Zeit. Sie klickt den Time Tracking Button oben rechts.
Drei Stunden. Activity: Management. Book.
Die Zeitbuchung erscheint auch in der History.
Am nächsten Tag ist Sonja fertig.
Sie öffnet das Ticket nochmal und schreibt einen finalen Kommentar: Präsentation ist fertig! Alle Slides sind im SharePoint.
Sie tippt Slash, wählt File und hängt ein PDF-Preview an.
Jetzt ändert sie den Status: In Progress auf Feedback.
Und ganz wichtig: Sie ändert Assigned to auf Marc Schmidt. Das Ticket geht zurück an Marc.
Sie bucht nochmal drei Stunden Zeit. Update and close.
Marc sieht das Ticket zurück in seiner Liste. Assigned to ihm, Status Feedback.
Er öffnet es. Und sieht die ganze History. Die ursprüngliche Beschreibung. Sonjas Updates. Die Zeitbuchungen. Insgesamt sechs Stunden. Den Datei-Anhang.
Marc schreibt: Perfekt, danke! Präsentation sieht super aus. Mit Daumen hoch.
Dann ändert er den Status: Feedback auf Done.
Das Ticket ist abgeschlossen. In der Projektliste erscheint es jetzt unter Closed Tasks.
Du hast jetzt einen kompletten Ticket-Workflow gesehen. Von der Auftragserteilung über die Bearbeitung bis zum Abschluss.
Du kennst den Editor mit seinen Slash-Commands, den Block-Typen, den Mentions.
Du weißt, wie der AI Assistant dir hilft, Texte zu generieren und zu verbessern.
Und du hast gesehen, wie Status-Wechsel und Assigned to für Übergaben funktionieren.
Im nächsten Video schauen wir uns die Customizing-Optionen an. Wie du eigene Aufgabentypen, Status und Templates erstellst.
Bis gleich!