Dieses Video stellt Big Picture und Pools vor – zwei eng verzahnte Werkzeuge, mit denen du Prioritäten setzt, den Projektüberblick behältst und im Vertretungsfall sofort handlungsfähig bist.
Big Picture zeigt alle Aufgaben eines Projekts als visuelle Karten, gruppiert in horizontalen Zeilen nach Aufgabentyp. Jede Karte enthält kompakt die wichtigsten Informationen: Status, Titel, Priorität, gebuchte vs. geplante Stunden, Fälligkeitsdatum und beteiligte Personen. Zwei Fortschrittsringe im Header geben dir auf einen Blick eine Einschätzung, wo das Projekt steht – sowohl nach erledigten Tasks als auch nach gebuchten Stunden.
Die Priorisierung funktioniert per Drag & Drop: Was links steht, hat die höchste Priorität. Du kannst Karten und ganze Zeilen umsortieren – auch gemeinsam mit dem Kunden, der als Gastnutzer die Änderung sofort sieht. Ergänzend lassen sich Ansichten zwischen Kurzbeschreibung und letztem Kommentar umschalten, und der Zoom hilft, je nach Bedarf das große Bild oder die Details zu sehen.
Pools erweitern dieses Prinzip projektübergreifend. Unter Planning → Pool siehst du alle Tickets, für die du als Accountable eingetragen bist – über sämtliche Projekte hinweg. Die gleiche Drag & Drop-Logik gilt, nur eben über Projektgrenzen hinaus. Das macht Pools zum idealen Werkzeug für die Wochenplanung.
Besonders wertvoll ist die Vertretungsfunktion: Im Pool-Dropdown wählst du den Namen eines Kollegen und siehst sofort dessen komplette Projektlandschaft – priorisiert, mit Status und offenen Punkten. So übernimmst du Vertretungen in Sekunden statt in Stunden.
Du hast Tickets in deinen Projekten – aber wie weißt du, was wirklich wichtig ist? Und wie behältst du den Überblick, wenn es mal mehr werden?
In diesem Video zeige ich dir Big Picture – die visuelle Kommandozentrale für deine Projekte. Prioritäten setzen, Engpässe erkennen, Vertretungen in Sekunden übernehmen. Alles auf einen Blick.
Es gibt zwei Wege, Big Picture zu öffnen. Erstens: Ich gehe in ein Projekt und wähle den Tab Big Picture. Dann sehe ich alle Tasks dieses Projekts.
Zweitens: Über das Menü Planning und dann Big Picture. Hier habe ich oben rechts ein Dropdown, mit dem ich zwischen Projekten wechseln kann. Praktisch, wenn ich schnell von einem Kundenprojekt zum nächsten springen will.
Schauen wir uns den Aufbau an. Big Picture zeigt alle Aufgaben eines Projekts als Karten, und diese Karten sind in horizontalen Zeilen gruppiert – eine Zeile pro Aufgabentyp. Features in einer Zeile, Bugs in einer anderen, Management-Aufgaben in der nächsten. So siehst du sofort, wo die meiste Arbeit liegt.
Jede Karte ist ein einzelnes Ticket. Und jede Karte zeigt dir kompakt die wichtigsten Infos. Oben ein Farbbalken für den Status – Neu, In Arbeit, Feedback, Erledigt. Dann der Titel, die Priorität, der Aufgabentyp. Darunter der Zeitstatus: Wie viele Stunden sind gebucht, wie viele waren geplant? Und du siehst, ob es ein Fälligkeitsdatum gibt und ob es überschritten ist.
Unten auf der Karte findest du die Anzahl der Kommentare, ein Pipeline-Icon das anzeigt, ob das Ticket in der aktuellen Planung ist, und kleine Avatare der beteiligten Personen. Rechts die aktuell verantwortliche Person, links der Stakeholder oder Projektleiter.
Oben rechts im Header siehst du zwei Fortschrittsringe. Der eine zeigt den Anteil erledigter Tasks an der Gesamtzahl. Der andere vergleicht die gebuchten Stunden mit den geplanten Stunden. Damit hast du auf einen Blick eine Einschätzung: Wo steht das Projekt?
Big Picture ist nicht nur zum Anschauen – es ist zum Arbeiten.
Die Grundregel ist einfach: Was links steht, hat die höchste Priorität. Was rechts steht, ist weniger dringend. Und du änderst die Reihenfolge per Drag and Drop. Einfach eine Karte greifen und nach links oder rechts ziehen.
Ich zeige dir ein Praxisbeispiel. Du sitzt im Kundengespräch und der Kunde sagt: "Das Feature Login-Redesign ist uns gerade wichtiger als der Bug im Export." Du öffnest Big Picture, greifst die Feature-Karte und ziehst sie nach links. Fertig. Der Kunde sieht die Änderung sofort, die Priorität ist klar, und niemand muss hinterher eine E-Mail schreiben, was jetzt eigentlich Vorrang hat.
Auch die Zeilen selbst kannst du umsortieren. Wenn in einem Projekt gerade Bugs das drängendste Thema sind, ziehst du die Bug-Zeile nach oben. So steht das Wichtigste immer oben.
Noch ein nützliches Feature: der View-Toggle oben im Header. Du kannst zwischen zwei Ansichten wechseln. "Summary" zeigt dir die Kurzbeschreibung jedes Tickets. "Letzter Kommentar" zeigt dir den neuesten Beitrag inklusive Autor. Das ist besonders praktisch, wenn du schnell wissen willst, wo gerade Diskussionen laufen oder wo Rückfragen offen sind.
Und dann gibt es noch den Zoom. Über das Lupen-Icon kannst du die Ansicht zwischen 50 und 150 Prozent skalieren. Manchmal geht es darum, alle Tickets auf einmal zu sehen – dann zoomst du raus auf 50 oder 75 Prozent und hast das komplette Projekt im Blick. Und manchmal geht es eher um Details – dann zoomst du rein und siehst auf jeder Karte alle Infos klar und deutlich. Je nachdem, was du gerade brauchst.
Big Picture zeigt dir immer ein Projekt. Aber wenn du mehrere Kunden betreust, brauchst du einen Blick über alle Projekte hinweg. Dafür gibt es die Pools.
Ich öffne Planning und dann Pool.
Hier sehe ich alle Tickets, für die ich als "Accountable" eingetragen bin – über alle Projekte hinweg. Jede Zeile steht für ein Projekt, und innerhalb jeder Zeile sind die Tickets wieder nach Aufgabentyp gruppiert.
Die Logik ist die gleiche wie in Big Picture: Links ist wichtiger, rechts ist weniger dringend. Und ich kann per Drag and Drop umsortieren – jetzt aber projektübergreifend.
Das ist besonders wertvoll in der Wochenplanung. Du setzt dich mit deinem Teamleiter zusammen und geht die Pools durch: Welche Tickets bringen diese Woche den meisten Wert? Was muss zuerst erledigt werden? Wo warten Kunden auf Rückmeldung?
Und wenn du von der Pool-Ansicht direkt ins Detail eines Projekts springen willst: In jeder Projekt-Zeile gibt es einen Big Picture-Button. Ein Klick, und du bist im Big Picture dieses Projekts.
Zum Schluss ein Szenario, das jeder kennt: Ein Kollege wird krank oder geht spontan in den Urlaub. Du musst seine Kunden übernehmen. Und du hast keine Ahnung, was gerade läuft.
Ohne Big Picture und Pools würdest du jedes Projekt einzeln öffnen, jedes Ticket durchklicken, versuchen rauszufinden, was priorisiert ist und was nicht. Das dauert ewig.
Mit Pools öffnest du einfach den Pool deines Kollegen. Oben rechts im Dropdown wählst du seinen Namen.
Und sofort siehst du: Welche Projekte betreut er? Welche Tickets sind priorisiert? Was ist offen, was ist in Arbeit, wo brennt es? In Sekunden hast du den Überblick und kannst Kunden informieren, ohne erst stundenlang recherchieren zu müssen.
Das ist nicht nur bequem – das ist professionell. Dein Kunde merkt keinen Unterschied, obwohl sein Ansprechpartner gerade nicht da ist.
Du hast jetzt gesehen, wie Big Picture und Pools zusammenarbeiten.
Big Picture für den Überblick im einzelnen Projekt – priorisieren, zoomen, mit dem Kunden gemeinsam planen. Pools für den projektübergreifenden Blick – Wochenplanung, Ressourcen steuern, Vertretungen sofort übernehmen.
Im nächsten Video geht es um die Pipeline – wie du die priorisierten Tickets auf dein Team verteilst und die Wochenplanung konkret umsetzt.