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Dieses Video stellt die fünf Insights-Bereiche in Leadtime vor – die Werkzeuge, mit denen du die täglich erfassten Daten deines Teams in Entscheidungsgrundlagen verwandelst.
Project Insights beantwortet die Frage, wo die Arbeitszeit hinfließt. Du kannst einzelne Projekte über die Zeit analysieren (z. B. Verteilung nach Task Type pro Woche), mehrere Projekte im Stacked-Vergleich betrachten oder Klumpenrisiken erkennen, wenn wichtige Projekte nur an einzelnen Personen hängen.
Employee Insights gibt dir Einblick in die Arbeit einzelner Teammitglieder – nach Projekt, nach Aufgabentyp oder im direkten Vergleich mehrerer Personen anhand abrechenbarer Stunden. Besonders aufschlussreich ist der Breakdown nach Wertgruppen (A–D), der zeigt, wie viel der Arbeitszeit tatsächlich wertschöpfend ist.
Goal Insights verbindet Zeitbuchungsziele mit Wertgruppen-Verteilung. Drei Ringe im Donut-Chart zeigen auf einen Blick Anwesenheit, dokumentierte Arbeitszeit und abrechenbare Stunden. Ergänzend zeigt ein Pie Chart die Verteilung auf Direct Value, Indirect Value, Non-Value und Waste – für einzelne Mitarbeiter oder das gesamte Team.
Sales Insights analysiert deine Umsatzstruktur: nach Revenue Type (Support, Subscriptions, Produkte etc.), nach Projekt/Kunde im Vergleich und mit einer datenbasierten Trend-Prognose für die Zukunft. So erkennst du Abhängigkeiten und strategische Risiken.
Workload Insights zeigt, wo sich offene Tickets stauen – nach Projekt, Status, Task Type oder Alter. Besonders wertvoll ist die Age-Analyse, die vergessene Tickets sichtbar macht.
Alle Analysen lassen sich als Presets speichern, ins Dashboard einbinden und als Excel exportieren.
Du hast jetzt alle Werkzeuge in der Hand: Zeitbuchung, Ticketing, Abrechnung, Rechnungsversand. Dein Team arbeitet damit, und Leadtime sammelt dabei laufend Daten.
Aber Werkzeuge allein machen noch kein gut gesteuertes Unternehmen. In diesem Video trittst du einen Schritt zurück. Ich zeige dir die fünf Insights-Bereiche – und wie du damit dein Business auf einer Ebene steuerst, die über den Tagesablauf hinausgeht.
Insights ist der Bereich in Leadtime, in dem du deine gesammelten Daten auswerten kannst. Zeitbuchungen, Abrechnungen, Ticketstände – alles, was dein Team täglich erfasst, wird hier zu Analysen und Visualisierungen.
Es gibt fünf Insights-Bereiche: Project Insights, Employee Insights, Goal Insights, Sales Insights und Workload Insights. Jeder Bereich beantwortet andere Fragen, aber sie funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip.
Links ist die Konfiguration. Dort wählst du aus, was du analysieren willst: Projekte, Mitarbeiter, Zeitraum, Darstellungsform. Rechts erscheint das Ergebnis als Chart.
Jede Analyse lässt sich als Preset speichern. Das bedeutet: Du konfigurierst einmal, und danach kannst du die gleiche Auswertung jederzeit mit einem Klick aufrufen – auch auf dem Dashboard. Aber dazu mehr im nächsten Video.
Und du kannst die Daten jederzeit als Excel-Datei exportieren.
Lass uns die fünf Bereiche durchgehen.
Die erste Frage, die sich ein Unternehmer stellt: Wo steckt die Arbeitszeit meines Teams? Project Insights gibt dir die Antwort.
Ich öffne Insights und dann Project Insights. Links wähle ich die Projekte aus, die ich analysieren will.
Fangen wir mit einem einzelnen Projekt an. Ich wähle ein Kundenprojekt aus und setze den Zeitraum auf das letzte Quartal. Als Modell nehme ich Time Series – das zeigt mir die Entwicklung über die Zeit. Als Periode wähle ich Wochen. Und beim Breakdown wähle ich By Task Type.
Ich klicke auf Chart erstellen.
Jetzt sehe ich, wie sich die Arbeit in diesem Projekt Woche für Woche aufgeteilt hat – in Features, Bugs, Management und so weiter. Das ist sehr aufschlussreich. Wenn du siehst, dass die Bugfix-Stunden über die Wochen hinweg ansteigen, während die Feature-Arbeit stagniert, dann weißt du: Dieses Projekt steckt in einer Phase, aus der du es aktiv herausholen musst.
Wenn ich mit der Maus über einen Balken fahre, zeigt mir der Tooltip die genauen Stunden pro Kategorie.
Jetzt ein zweites Szenario. Ich wähle drei Projekte aus und stelle das Modell auf Time Series, die Periode auf Monate und den Breakdown auf By Project. Als Darstellung wähle ich Stacked.
Jetzt sehe ich, wie sich die Gesamtstunden meines Teams auf die drei Projekte verteilen – Monat für Monat, übereinander gestapelt. Damit erkennst du sofort, welches Projekt die meisten Ressourcen bindet. Und ob sich das über die Zeit verändert.
Und noch ein drittes Szenario: Gleiche Projekte, aber jetzt wechsle ich den Breakdown auf By User und das Modell auf Total. Jetzt sehe ich, welche Teammitglieder in welchen Projekten gearbeitet haben. Das macht Klumpenrisiken sichtbar – wenn ein wichtiges Projekt nur an einer Person hängt, willst du das wissen.
Ich speichere diese Analyse als Preset, damit ich sie jederzeit wieder aufrufen kann.
Die nächste Perspektive: Mitarbeiter. Hier geht es nicht um Kontrolle, sondern um Verständnis. Woran hat jemand gearbeitet? Wie verteilt sich die Zeit?
Ich öffne Employee Insights. Links wähle ich einen Mitarbeiter aus und stelle das Modell auf Total. Beim Breakdown wähle ich By Project.
Jetzt sehe ich das Gesamtbild: Auf welchen Projekten war diese Person in den letzten Wochen aktiv? Das ist eine hervorragende Grundlage für Entwicklungsgespräche und 1:1-Meetings. Statt zu fragen "Woran hast du gearbeitet?", hast du die Antwort schon vor dir.
Jetzt wechsle ich den Breakdown auf By Task Type. Gleicher Mitarbeiter, gleicher Zeitraum – aber jetzt sehe ich, ob die Person hauptsächlich Bugs gefixt hat, an Features gearbeitet hat, oder in Management-Aufgaben steckte. Das hilft dir zu erkennen, ob die Aufgabenverteilung zur Rolle passt.
Jetzt ein Vergleich. Ich wähle zwei oder drei Mitarbeiter aus und stelle das Modell auf Comparison. Periode Monate, Breakdown By Billable Time.
Jetzt sehe ich die Mitarbeiter nebeneinander – Monat für Monat, mit ihren abrechenbaren Stunden. Das ist eine faire, datenbasierte Grundlage für Leistungsbewertungen. Kein Bauchgefühl, keine Vermutungen.
Und zuletzt der Breakdown By Value Groups. Du erinnerst dich an die Wertgruppen aus den internen Projekten: A für direkt wertschöpfende Arbeit, B für indirekt wertschöpfende Tätigkeiten, C für administrative Aufgaben und D für Verschwendung. Hier siehst du, wie sich die Arbeitszeit eines Mitarbeiters auf diese vier Kategorien verteilt.
Das ist vielleicht die aufschlussreichste Analyse überhaupt. Denn sie zeigt dir nicht nur, wie viel jemand arbeitet – sondern wie wertvoll diese Arbeit für dein Unternehmen ist.
Goal Insights verbindet zwei Dinge: die Zeitbuchungsziele, die du für dein Team gesetzt hast, und die Wertgruppen-Verteilung.
Ich öffne Goal Insights. Links wähle ich einen Mitarbeiter aus, den Zeitraum auf Diese Woche, und die Ansicht auf Individual.
Rechts erscheinen zwei Charts nebeneinander.
Links der Donut-Chart mit drei Ringen. Der äußere Ring zeigt die Anwesenheitszeit im Verhältnis zur vertraglich vereinbarten Arbeitszeit – war die Person genug da? Der mittlere Ring zeigt die gebuchte Arbeitszeit – wurde die Anwesenheitszeit auch dokumentiert? Und der innere Ring zeigt die abrechenbare Zeit im Verhältnis zum Tagesziel – wurde genug wertschöpfende Arbeit geleistet?
Auf einen Blick siehst du: Ist jemand da, aber bucht keine Zeit? Bucht jemand viel, aber nichts davon ist abrechenbar? Die drei Ringe machen das sofort sichtbar.
Rechts daneben der Pie Chart mit den Wertgruppen. Der zeigt, wie sich die gebuchte Arbeitszeit auf die vier Kategorien verteilt: Direct Value, Indirect Value, Non-Value und Waste. Wenn du mit der Maus über einen Bereich fährst, siehst du die genauen Stunden und den Prozentanteil.
Jetzt ein anderes Szenario. Ich wähle alle Mitarbeiter aus, setze den Zeitraum auf Dieses Quartal und stelle die Ansicht auf Total. Jetzt sehe ich die aggregierten Werte für das gesamte Team. Das ist perfekt für den Quartalsreview. Du siehst sofort, ob die Mannschaft als Ganzes auf Kurs ist.
Oder ich wechsle auf Individual bei gleicher Auswahl. Dann sehe ich jeden Mitarbeiter einzeln nebeneinander – und kann schnell erkennen, wer Unterstützung braucht oder wo die Balance nicht stimmt.
Jetzt zur Umsatzperspektive. Sales Insights zeigt dir, wie sich dein Umsatz zusammensetzt und entwickelt.
Ich öffne Sales Insights. Links wähle ich alle externen Projekte aus. Startdatum 1. Januar dieses Jahres. Modell Total. Breakdown By Revenue Type.
Jetzt sehe ich, aus welchen Quellen mein Umsatz kommt – aufgeteilt in Support, Fixed Subscriptions, Variable Subscriptions, Express Quotations, Products, Components und Manual Positions. Das sind die verschiedenen Umsatzarten, die Leadtime aus deiner Abrechnung ableitet.
Wenn du siehst, dass 80 Prozent deines Umsatzes aus Support kommt und nur 5 Prozent aus Subscriptions, dann weißt du: Du bist stark abhängig von zeitbasierter Arbeit. Das ist eine wichtige strategische Erkenntnis.
Jetzt wechsle ich das Modell auf Comparison und den Breakdown auf By Project. Jetzt sehe ich die einzelnen Projekte – also Kunden – nebeneinander, Monat für Monat. Welcher Kunde bringt den meisten Umsatz? Gibt es eine gefährliche Abhängigkeit von einem einzelnen Kunden? Das sind Fragen, die du beantworten können musst.
Und jetzt die Trend-Funktion. Ich aktiviere Include Trend und setze ein Enddatum in der Zukunft. Leadtime berechnet jetzt eine Prognose basierend auf laufenden Verträgen, durchschnittlichen Support-Umsätzen und geplanten Projekten. Rechts im Chart erscheint ein zusätzlicher Block mit der Hochrechnung.
Das ist kein Wunschdenken – das ist eine datenbasierte Projektion. Wenn sich ein Trend abzeichnet, siehst du ihn hier, bevor er in der Realität ankommt.
Die letzte Perspektive: Auslastung. Workload Insights zeigt dir, wie viele offene Tickets in deinen Projekten liegen – und ob sich die Arbeit irgendwo staut.
Ich öffne Workload Insights und wähle mehrere Projekte aus. Als Modell nehme ich Today und den Breakdown By Project.
Ein einfaches Balkendiagramm zeigt mir: Welche Projekte haben gerade die meisten offenen Tickets? Damit siehst du sofort, wo der Druck am größten ist.
Jetzt wechsle ich den Breakdown auf By Status. Gleiche Projekte, gleicher Zeitpunkt – aber jetzt sehe ich, in welchen Status die Tickets stecken. New, In Progress, Feedback, Done. Wenn sich viele Tickets im Status Feedback stauen, weißt du: Dein Team wartet auf Rückmeldungen. Das ist ein anderes Problem als zu viele neue Tickets.
Jetzt ein anderes Modell. Ich wechsle auf Over Time, setze den Zeitraum auf das letzte Quartal, Periode Monate, und den Breakdown auf By Task Type.
Jetzt sehe ich die Entwicklung über die Monate. Steigt die Zahl der offenen Bugs? Werden Features abgearbeitet oder sammeln sie sich an? Trends werden sichtbar – und du kannst gegensteuern, bevor es zu spät ist.
Und zuletzt der Breakdown By Age. Das ist besonders aufschlussreich. Hier werden die offenen Tickets nach ihrem Alter gruppiert: unter einer Woche, ein bis vier Wochen, vier bis acht Wochen, acht bis zwölf Wochen, über zwölf Wochen.
Wenn du einen wachsenden Block bei "über zwölf Wochen" siehst, dann hast du vergessene Tickets. Tickets, die irgendwann angelegt wurden und nie abgeschlossen wurden. Die fressen zwar keine aktive Arbeitszeit, aber sie sind ein Zeichen dafür, dass Dinge liegen bleiben. Und sie verfälschen deine Statistiken.
Du hast jetzt fünf Perspektiven auf dein Business kennengelernt.
Project Insights zeigt dir, wo die Arbeitszeit hinfließt. Employee Insights zeigt dir, woran dein Team arbeitet und wie wertschöpfend das ist. Goal Insights verbindet Zeitbuchungsziele mit Wertgruppen. Sales Insights zeigt dir, woher dein Geld kommt und wohin es sich entwickelt. Und Workload Insights zeigt dir, wo sich die Arbeit staut.
Die Daten dafür hast du schon – weil dein Team sie täglich erfasst. Insights machen daraus Entscheidungsgrundlagen.
Im nächsten Video bauen wir uns ein Dashboard – damit du morgens aufmachst und sofort siehst, wo dein Unternehmen steht.