Dieses Video zeigt, wie du dir in Leadtime ein personalisiertes Dashboard als Startseite einrichtest – das Cockpit, in dem alles zusammenkommt.
Dashboards bestehen aus Widgets, die in verschiedene Kategorien fallen. Persönliche Produktivitäts-Widgets umfassen Time Tracker, Attendance (Check-in/Check-out), Calendar, Time Statistics (Tagesringe) und Stack (persönliche Pipeline). Aufgaben- und Projekt-Widgets zeigen Tickets, aktive Projekte und Angebote aus dem Vertrieb. Die Insights-Widgets binden die gespeicherten Presets aus Project, Employee, Goal, Sales und Workload Insights direkt ein. Kommunikations-Widgets wie Notifications und Organizations runden das Bild ab.
Das Video baut zwei konkrete Dashboards als Beispiele: Ein Controlling-Dashboard für Geschäftsführer mit Goal Insights (Teamleistung), Turnover Insights (Umsatzentwicklung), Workload Insights (Ticketbelastung), aktiven Projekten, Benachrichtigungen und offenen Angeboten. Und ein "Mein Tag"-Dashboard für Mitarbeiter mit Attendance, Tagesringen, Kalender, Stack, offenen Tickets und Time Tracker – alles auf einer Seite.
Jedes Widget lässt sich in der Größe anpassen (1-6 Spalten), per Drag & Drop positionieren, konfigurieren und duplizieren. Mit der Compact-Funktion werden Lücken automatisch geschlossen. Jeder User kann beliebig viele Dashboards anlegen – passend zur eigenen Rolle und zum Arbeitsrhythmus.
Du kennst jetzt die fünf Insights-Bereiche. Du weißt, wie du dein Business aus verschiedenen Perspektiven analysieren kannst.
Aber jeden Tag fünf Bereiche einzeln öffnen, um den Überblick zu behalten? Das musst du nicht. In diesem Video bauen wir dein Dashboard – den Ort, an dem alles zusammenkommt.
Dashboards sind die Startseite von Leadtime. Jedes Mal, wenn du Leadtime öffnest, landest du hier.
Beim ersten Start siehst du ein vorkonfiguriertes Standard-Dashboard namens Übersicht. Das enthält bereits ein paar grundlegende Widgets – zum Beispiel Aufgabenlisten, Kalender und Benachrichtigungen.
Aber die eigentliche Stärke liegt darin, dass du dir eigene Dashboards bauen kannst. Und zwar jeder User für sich. Ein Geschäftsführer braucht andere Informationen als ein Entwickler, und ein Projektmanager andere als ein Vertriebsmitarbeiter. Jeder kann sich genau die Ansicht einrichten, die für seine Arbeit am relevantesten ist.
Ein neues Dashboard erstellst du oben rechts über Dashboard hinzufügen. Du gibst einen Namen ein, bestätigst, und schon hast du eine leere Fläche, die du mit Widgets befüllen kannst.
Du kannst so viele Dashboards anlegen, wie du brauchst. Zum Beispiel eines für den Tagesablauf, eines für Controlling und eines für den Wochenüberblick.
Widgets sind die Bausteine eines Dashboards. Jedes Widget zeigt entweder Informationen an oder bietet ein Werkzeug, das du direkt vom Dashboard aus nutzen kannst.
Um ein Widget hinzuzufügen, klickst du auf Widget hinzufügen, wählst den Typ aus dem Dropdown-Menü und klickst auf Hinzufügen.
Es gibt eine ganze Reihe von Widget-Typen. Ich gehe sie nach Kategorien durch.
Zuerst die persönlichen Produktivitäts-Widgets. Das sind die Werkzeuge, die du für deinen eigenen Arbeitsalltag brauchst.
Das Time Tracker Widget. Damit buchst du Zeit direkt vom Dashboard – Aufgabe auswählen, Aktivität angeben, Kommentar dazu, und mit einem Klick läuft die Zeiterfassung. Perfekt, wenn du den ganzen Tag zwischen Aufgaben wechselst.
Das Attendance Widget. Dein Quick Check-in. Hier stempelst du dich ein und aus, wählst deine Stimmung und hinterlässt eine kurze Notiz – zum Beispiel "Heute viel Testing geplant". Keine Umwege über das Zeiterfassungsmodul.
Das Calendar Widget. Zeigt deinen persönlichen Kalender in verschiedenen Modi: Anwesenheit, Stimmungstracker, Zeitbuchungen oder abrechenbare Zeit. Du konfigurierst, welche Ansicht standardmäßig erscheint.
Das Time Statistics Widget. Das sind die Tagesringe, die du aus der Zeiterfassung kennst: Anwesenheitszeit, gebuchte Zeit, abrechenbare Zeit. Hier siehst du deinen Tagesfortschritt und wie nah du an deinem Ziel bist.
Und das Stack Widget. Das zeigt deine persönliche Arbeitspipeline – die Stacks aus dem Pipeline-Video. Ideal für Entwickler, die ihre Aufgaben nach Priorität abarbeiten.
Dann die Aufgaben- und Projekt-Widgets.
Das Tasks Widget zeigt Tickets aus dem Ticketsystem – entweder deine eigenen oder projektspezifische. Du behältst den Überblick, was offen ist, was gerade bearbeitet wird und was erledigt ist.
Das Project Widget zeigt aktive oder abgeschlossene Projekte in einer Listen- oder Kanban-Ansicht. Du kannst nach internen Projekten, externen Projekten oder Verkaufschancen filtern.
Das Estimates Widget zeigt Angebote aus dem Vertrieb – zum Beispiel offene Angebote, Angebote in Verhandlung oder gewonnene Deals. Damit hast du den Vertriebsstatus immer im Blick, ohne den Angebotsbereich separat öffnen zu müssen.
Jetzt die Insights-Widgets. Das sind genau die Analysen, die du im letzten Video kennengelernt hast. Jedes Preset, das du in den Insights gespeichert hast, kannst du hier als Widget einbinden.
Das Project Insights Widget zeigt Projekt-Auswertungen – zum Beispiel Stundenverteilung, Budget-Nutzung oder Aufgabenstatus über mehrere Projekte.
Das Staff Insights Widget zeigt Mitarbeiter-Auswertungen – Auslastung, abrechenbare Stunden, Verteilung nach Teams.
Das Goal Insights Widget zeigt die Zielcharts – die Donut-Ringe mit Anwesenheit, Buchung und Billable Time, plus die Wertgruppen-Verteilung.
Das Turnover Insights Widget zeigt Umsatzstatistiken – Umsatz pro Kunde, monatliche Entwicklung, Plan vs. Ist.
Und das Workload Insights Widget zeigt die Ticketbelastung – welche Projekte sind überbucht, wo ist Kapazität frei.
Und zuletzt die Kommunikations- und Organisations-Widgets.
Das Notifications Widget zeigt die neuesten Systemnachrichten – Updates aus Projekten, Aufgaben oder Kommentaren. Du kannst konfigurieren, ob alle oder nur ungelesene Nachrichten angezeigt werden.
Und das Organizations Widget bettet Ansichten aus dem Organisationsbereich ein – zum Beispiel Kunden mit offenen Projekten oder aktive Verkaufschancen. Das gibt deinem Dashboard eine CRM-Perspektive.
Lass uns jetzt ein konkretes Dashboard bauen. Ich nehme die Perspektive eines Geschäftsführers oder Teamleiters, der morgens aufmacht und sofort sehen will, wie es seinem Unternehmen geht.
Ich erstelle ein neues Dashboard und nenne es Controlling.
Erstes Widget: Goal Insights. Ich wähle ein Preset, das mir die Teamleistung dieser Woche zeigt – alle Mitarbeiter, Individual, diese Woche. Damit sehe ich sofort die Donut-Charts für jeden Mitarbeiter nebeneinander und erkenne, ob das Team auf Kurs ist.
Ich mache das Widget breit – sechs Spalten, also volle Breite. Denn hier will ich alle Mitarbeiter nebeneinander sehen.
Zweites Widget: Turnover Insights. Ich wähle das Preset für die Umsatzentwicklung seit Jahresanfang, aufgeteilt nach Revenue Type. Damit sehe ich die monatliche Umsatzentwicklung auf einen Blick.
Drei Spalten breit, also die Hälfte des Bildschirms.
Drittes Widget: Workload Insights. Daneben, ebenfalls drei Spalten. Hier sehe ich, wo sich Tickets stauen. Das Today-Preset nach Projekt.
Viertes Widget: Project Widget. Zwei Spalten breit. Aktive externe Projekte in einer kompakten Liste. Schneller Zugriff auf die Detailansichten.
Fünftes Widget: Notifications. Zwei Spalten breit daneben. Die neuesten Systemnachrichten.
Und noch ein sechstes Widget: Estimates. Zwei Spalten. Offene Angebote im Blick.
Jetzt klicke ich auf Compact, um die Ansicht automatisch zu optimieren. Die Widgets rücken zusammen, keine Lücken.
Dann verlasse ich den Edit Mode. Und das ist mein Controlling-Dashboard. Sechs Widgets, eine Seite, alles Wichtige auf einen Blick.
Jetzt die andere Perspektive. Was braucht ein Entwickler oder Projektmanager für seinen Arbeitsalltag?
Ich erstelle ein neues Dashboard und nenne es Mein Tag.
Oben links: das Attendance Widget. Zwei Spalten. Morgens aufmachen, Check-in mit einem Klick.
Daneben: das Time Statistics Widget. Zwei Spalten. Die Tagesringe zeigen mir, wie weit ich heute bin.
Daneben: das Calendar Widget. Zwei Spalten. Meine Wochenübersicht – welche Tage sind gebucht, wo fehlt noch was.
Darunter: das Stack Widget. Drei Spalten. Meine persönliche Pipeline – die Aufgaben, die ich heute und diese Woche abarbeiten will.
Daneben: das Tasks Widget. Drei Spalten. Meine offenen Tickets aus allen Projekten.
Und darunter: das Time Tracker Widget. Sechs Spalten, volle Breite. Damit buche ich über den Tag verteilt meine Zeiten, ohne die Seite wechseln zu müssen.
Compact, Edit Mode verlassen. Fertig. Ein Dashboard, das auf den Arbeitsalltag zugeschnitten ist. Check-in, Überblick, Aufgaben, Zeiterfassung – alles auf einer Seite.
Zum Schluss noch ein paar Dinge zur Verwaltung.
Jedes Widget hat oben drei Buttons. Konfigurieren – damit änderst du die Einstellungen, zum Beispiel welches Chart-Preset ein Insights-Widget zeigt oder welchen Kalender-Modus das Calendar Widget verwendet. Duplizieren – erstellt eine Kopie des Widgets, die du dann anders konfigurieren kannst. Und Löschen – entfernt das Widget vom Dashboard.
Die Größe passt du über die Pfeile am unteren Rand an. Breite von einer bis sechs Spalten, Höhe frei skalierbar. Und mit Drag and Drop verschiebst du Widgets an die gewünschte Position.
Denk daran: Du kannst beliebig viele Dashboards anlegen. Ein Dashboard für den Tagesablauf, eines für das Wochen-Controlling, eines speziell für Vertrieb. Du wechselst oben einfach zwischen ihnen hin und her.
Das Dashboard ist dein persönliches Cockpit. Du entscheidest, was du siehst, wie groß es dargestellt wird und wie es angeordnet ist.
Jeder in deinem Team kann sich sein eigenes Dashboard bauen – passend zur eigenen Rolle und zum eigenen Arbeitsrhythmus. Die Insights-Presets, die du im letzten Video erstellt hast, fließen direkt als Widgets rein. Die Zahlen, die gerade wichtig sind, hast du immer im Blick.
Damit schließen wir den zweiten Block der Video-Serie ab. Du hast jetzt alle Werkzeuge, um dein Tagesgeschäft effizient zu steuern – von der Zeiterfassung über die Abrechnung bis hin zu Insights und Dashboard.
Im dritten Block geht es um Standardisierung. Wie du mit Produkten, Projektvorlagen und der Komponentenbibliothek deine Prozesse so aufstellst, dass sie wiederholbar und skalierbar werden. Das ist der Schritt vom funktionierenden Betrieb zum System, das fundamental schneller wird.