Leadtime verfügt über einen integrierten Vertriebsbereich, der die Lücke zwischen dem ersten Kundenkontakt und dem Projektstart schließt – ohne separates CRM. Dieses Video zeigt dir, wie du Verkaufschancen (Opportunities) systematisch nachverfolgst, deine Sales-Pipeline steuerst und den Weg vom Lead zum Angebot gestaltest.
Eine Opportunity ist ein Vertriebsprojekt, das einer Organisation zugeordnet ist. Sie beschreibt die Phase vor dem Auftrag: Kontaktaufnahme, Anforderungsklärung und Angebotsvorbereitung. Opportunities erweitern die klassische Projektstruktur um den Vertrieb – der natürliche erste Schritt im Kundenlebenszyklus. Die Ansichten lassen sich als Liste oder Kanban-Board darstellen, wobei du Opportunities per Drag & Drop durch deine selbst definierten Phasen bewegen kannst.
Die Detailansicht einer Opportunity ist in drei Spalten aufgeteilt: Links die Organisationsdaten mit Kontaktpersonen inklusive Einflusslevel, Einstellung und Persönlichkeitstyp – wichtige Informationen für B2B-Gespräche. In der Mitte das Journal für chronologische Gesprächsnotizen mit Mood-Tags und Erinnerungsdaten. Rechts die Projektdetails mit Status, Phase und Custom Fields.
Die Sales-Phasen und Custom Fields lassen sich in den Workspace-Einstellungen frei konfigurieren, damit du deinen individuellen Vertriebsprozess abbilden kannst. Aus einer Opportunity heraus erstellst du Angebote, die unter Sales → Estimates zusammen mit Express-Angeboten erscheinen. Das Ergebnis ist ein durchgängiger Prozess: Opportunity → Angebot → Auftrag → Projekt, ohne Medienbruch.
Zusammen mit den Sales Insights aus Video 23 hast du damit ein vollständiges Vertriebsbild: Was ist in der Pipeline, was wurde angeboten, und was ist daraus geworden – in harten Zahlen.
Im letzten Video hast du gesehen, wie Express-Angebote funktionieren – kleine Angebote direkt aus einem Ticket heraus. Aber woher kommen die Kunden eigentlich, bevor sie ein Angebot bekommen?
Leadtime hat einen integrierten Vertriebsbereich. Kein separates CRM, kein zusätzliches Tool. Sondern der natürliche erste Schritt im Kundenlebenszyklus: vom ersten Kontakt über die Anforderungsklärung bis zum Angebot. In diesem Video zeige ich dir, wie du Verkaufschancen systematisch nachverfolgst und deine Pipeline steuerst.
Eine Opportunity ist ein Vertriebsprojekt für einen potenziellen Kunden. Sie beschreibt die Phase vor dem Auftrag: Du nimmst Kontakt auf, sammelst Informationen, klärst Anforderungen und bereitest ein Angebot vor.
Technisch ist eine Opportunity ein Projekt, das einer Organisation zugeordnet ist. Eine Organisation kann beliebig viele Opportunities haben. Und das Ziel jeder Opportunity ist klar: ein Angebot erstellen. Wenn der Kunde zusagt, wird aus der Opportunity ein Umsetzungsprojekt.
Das ergänzt die klassischen Projekte, die du schon kennst, um die Phase davor. Bisher hattest du interne Projekte für dein Team und externe Projekte für laufende Kundenarbeit. Jetzt kommt der Vertrieb dazu – der Moment, in dem ein Lead entsteht, Gespräche stattfinden und ein Deal vorbereitet wird.
Der Vorteil: Du brauchst kein separates CRM. Alles passiert in einem System – vom ersten Kontakt bis zur letzten Rechnung.
Ich öffne Sales und dann Opportunities. Hier sehe ich alle meine Verkaufschancen.
In der Listenansicht ist das eine Tabelle. Jede Zeile zeigt je nach eingeblendeten Spalten den Kurznamen der Opportunity, den Projektnamen, die zugeordnete Organisation, die Kategorie, den Status, die Anzahl offener Aufgaben und die aktuelle Phase im Vertriebsprozess.
Ich kann nach beliebigen Kriterien filtern und sortieren, Spalten ein- und ausblenden und mir eigene Ansichten speichern. Das kennst du schon aus anderen Bereichen von Leadtime.
Die Kanban-Ansicht ist für den Vertriebsalltag noch praktischer. Hier sind alle Opportunities als Karten dargestellt, gruppiert nach Phase. Ich sehe sofort: Welche Leads sind noch unkontaktiert? Wo laufen gerade Gespräche? Was wartet auf ein Angebot?
Per Drag & Drop kann ich eine Opportunity in die nächste Phase verschieben. Ein Klick, und der Fortschritt ist dokumentiert.
Das gibt dir den Überblick, den du brauchst. Du siehst sofort, wo jede Verkaufschance steht und was als Nächstes passieren muss.
Die Phasen, die du in der Kanban-Ansicht siehst, kannst du selbst definieren. Ich gehe zu Administration, Workspace-Einstellungen, Projekteinstellungen.
Hier sehe ich die bestehenden Sales-Phasen. Standardmäßig gibt es zum Beispiel: Uncontacted, Research, Contact made, Reminder, Implementation, Won, Finished. Ich kann neue Phasen hinzufügen, bestehende umbenennen oder entfernen.
Das ist wichtig, weil jedes Unternehmen einen anderen Vertriebsprozess hat. Manche arbeiten mit drei Phasen, manche mit zehn. Leadtime gibt dir nichts vor – du bildest deinen Prozess ab, wie er wirklich ist.
Direkt unter den Phasen kann ich Custom Fields für Opportunities anlegen. Zum Beispiel eine Abschlusswahrscheinlichkeit in Prozent, die Lead-Quelle oder eine Region. Diese Felder erscheinen dann in jeder Opportunity und können in den Ansichten als Filter und Spalten genutzt werden.
Ich öffne eine einzelne Opportunity. Die Detailansicht ist in drei Spalten aufgeteilt.
In der linken Spalte sehe ich alles zur Organisation und ihren Kontaktpersonen. Oben die Stammdaten: Adresse, E-Mail, Telefon, Website. Diese Daten sind direkt mit der Organisation in Leadtime verknüpft – Änderungen hier wirken sich auch dort aus.
Darunter die Mitglieder. Jede Kontaktperson hat neben den üblichen Kontaktdaten drei besondere Felder. Einflusslevel – wie viel Entscheidungsgewicht hat die Person? Low, High oder Top Decision Maker. Attitude – wie steht die Person zum Projekt? Enthusiastic, Neutral oder Skeptical. Und Persönlichkeit – welcher Kommunikationstyp ist das? Initiative, Dominant, Stable oder Conscientious.
Das klingt nach viel Detail, aber genau das macht den Unterschied im B2B-Vertrieb. Wenn du weißt, dass dein Hauptansprechpartner enthusiastisch ist, aber der Entscheider skeptisch – dann gehst du anders ins nächste Gespräch.
Unter den Mitgliedern sehe ich die Estimates – alle Angebote, die aus dieser Opportunity heraus erstellt wurden. Mit Titel, Typ, Status, Preis und Download-Option.
Die mittlere Spalte ist das Journal. Hier dokumentierst du alles, was im Laufe eines Vertriebsprozesses passiert. Jeder Eintrag hat einen Autor, ein Datum und einen Mood-Tag: Happy, Neutral oder Sad. Dazu ein Textfeld für die eigentliche Notiz und optional ein Erinnerungsdatum für den nächsten Follow-up.
Das Journal ist dein Gedächtnis. Gesprächsnotizen nach einem Telefonat, Feedback aus einer E-Mail, die Stimmung nach einem Workshop. Alles chronologisch, alles nachvollziehbar. Und mit den Erinnerungen vergisst du keinen Follow-up.
Die rechte Spalte zeigt die Projektdetails: Status, Phase, Verantwortlicher, Beschreibung, Tags und die Custom Fields, die du eingerichtet hast.
Alles zu einem Lead an einem Ort. Wer sind die Entscheider? Wie war das letzte Gespräch? Was wurde angeboten? Nichts geht verloren.
Jetzt der Moment, auf den alles hinarbeitet: Das Angebot.
Aus einer Opportunity heraus kannst du Angebote erstellen. Die verknüpften Angebote siehst du in der linken Spalte unter Estimates. Du kannst dort direkt neue Angebote anlegen – mit Projektreferenz, Typ, Status und allen Positionen.
Im letzten Video hast du Express-Angebote kennengelernt – die schnellen Mini-Angebote aus Tickets. Für Opportunities nutzt du in der Regel Projekt-Angebote. Die sind ausführlicher, mit Modulen, Produkten und detaillierten Leistungsbeschreibungen. Wie du ein Projekt-Angebot erstellst, zeige ich dir in einem späteren Video im Detail.
Alle Angebote – egal ob Express oder Projekt – erscheinen auch unter Sales, Estimates. Den Bereich kennst du schon aus Video 26. Dort siehst du alles in einer Liste oder als Kanban-Board mit den Status-Lanes Draft, Pending, Accepted und Final. Über jeder Lane die Summen, ganz oben das Gesamtvolumen.
Das ist ein durchgängiger Prozess. Die Opportunity wird zum Angebot, das Angebot wird zum Auftrag, der Auftrag wird zum Projekt. Kein Medienbruch, kein Copy-Paste zwischen Systemen.
Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die Analyse. In Video 23 hast du die Sales Insights kennengelernt. Dort siehst du, woher dein Umsatz kommt, wie er sich über die Zeit entwickelt und welche Projekte am meisten beitragen. Inklusive Trendprognose.
Hier schließt sich der Kreis: Opportunities zeigen dir, was in der Pipeline ist. Estimates zeigen dir, was angeboten wurde. Und Sales Insights zeigen dir, was daraus geworden ist – in harten Zahlen.
Das ist die Stelle, wo du siehst, ob dein Vertrieb funktioniert. Nicht nur Deals nachverfolgen, sondern den Vertriebserfolg messen.
Der Vertriebsbereich in Leadtime schließt die Lücke zwischen dem ersten Kundenkontakt und dem Projektstart. Opportunities für die systematische Leadpflege, Estimates für die Angebote, Insights für die Umsatzanalyse. Alles in einem System, ohne Medienbruch.
Im nächsten Video geht es um Einzelprojekte – wie du aus einem Angebot ein strukturiertes Umsetzungsprojekt machst, mit Vorlagen, Modulen und klaren Arbeitspaketen.