Dieses Video zeigt dir, wie du aus einem fertig konfigurierten Projekt ein professionelles Angebotsdokument erstellst. Du lernst den gesamten Workflow – von der Kalkulationsprüfung über Rabatte bis zum exportfertigen Dokument.
Im Overview-Tab des Configuration-Bereichs prüfst du zunächst die Gesamtkalkulation deines Projekts. Dort sind drei Bereiche übersichtlich aufgeteilt: Produkte aus dem Katalog (mit Kategorie, Menge, Preistyp und Einzelpreis), der Stundenaufwand aus dem Projektbaum (basierend auf den Arbeitspaketen) und manuelle Positionen für Zusatzkosten wie Druckkosten, Domain-Registrierung oder Lizenzgebühren. Ganz unten siehst du die Gesamtübersicht mit einmaligen Projektkosten, wiederkehrenden Gebühren und dem Stundenaufwand.
Leadtime bietet volle Flexibilität bei der Preisgestaltung. Du kannst Rabatte auf verschiedenen Ebenen vergeben – auf Produkte, Subscriptions, Fixpreise, Gesamtstunden und manuelle Positionen. Jeder Rabatt zeigt sofort seine Auswirkung auf den Gesamtpreis, was besonders in Verhandlungssituationen nützlich ist.
Das eigentliche Angebot erstellst du im Documents-Tab. Jedes Dokument ist an eine bestimmte Projektversion gebunden – ohne gespeicherte Version kein Dokument. Du wählst den Dokumenttyp "Estimate", vergibst einen Titel, setzt den Status und wählst den Ansprechpartner. Layout-Optionen wie Inhaltsverzeichnis, Titelseite und nummerierte Überschriften geben dem Dokument einen professionellen Rahmen. Die "Indikation"-Option markiert das Dokument als unverbindliche Kostenschätzung – ideal für erste Gesprächsrunden.
Alle Positionen werden automatisch aus der Projektkonfiguration befüllt. Das fertige Dokument lässt sich als DOCX exportieren und über das integrierte Status-Management (Draft, For Review, Accepted, Rejected) intern nachverfolgen. Durch das Versionssystem kannst du bewusst Varianten anbieten – zum Beispiel ein Basic- und ein Premium-Angebot – und jede Änderung bleibt lückenlos nachvollziehbar.
Im letzten Video hast du die Projektvorlage in einem echten Kundenprojekt eingesetzt. Anforderungen aufgenommen, Produkte zugewiesen, Tickets erstellt, alles versioniert. Jetzt fehlt noch das Angebot. In diesem Video zeige ich dir, wie du aus der fertigen Konfiguration ein professionelles Angebotsdokument erstellst. Mit Positionen, Rabatten und einem exportierbaren Dokument für deinen Kunden.
Bevor wir das Angebot erstellen, werfen wir einen Blick auf den Overview-Tab im Configuration-Bereich. Hier siehst du die gesamte Kalkulation deines Projekts auf einen Blick.
Der Overview ist in drei Bereiche aufgeteilt. Oben die Produkte: Alles, was du aus dem Produktkatalog dem Projekt zugewiesen hast. WordPress Hosting, Premium Theme Lizenz, und so weiter. Jedes Produkt mit Kategorie, Menge, Preistyp und Einzelpreis.
Darunter die Components: Das ist der Aufwand aus dem Projektbaum. Alle Arbeitspakete mit ihren geschätzten Stunden. Die Summe bildet die Basis für den Stundenanteil im Angebot.
Und dann gibt es noch manuelle Positionen. Nicht alles kommt aus dem Katalog. Manchmal hast du Fremdkosten wie Druckkosten, Domain-Registrierung oder Lizenzgebühren. Mit "Create Position" legst du diese Zusatzkosten an. Name, Kategorie, Beschreibung und Preis.
Ganz unten siehst du die Gesamtübersicht: Einmalige Projektkosten, wiederkehrende Gebühren und der Stundenaufwand. So weißt du genau, wie sich der Gesamtpreis zusammensetzt.
Leadtime gibt dir volle Flexibilität bei der Preisgestaltung. Du kannst Rabatte an verschiedenen Stellen vergeben: auf Produkte, auf Subscriptions, auf Fixpreise, auf die Gesamtstunden aus dem Projektbaum und auf manuelle Positionen.
Es gibt zwei Typen: Einen festen Betrag, zum Beispiel minus 100 Euro. Oder einen Prozentsatz, zum Beispiel minus 5 Prozent. Jeder Rabatt zeigt sofort seine Auswirkung auf den neuen Gesamtbetrag.
Das ist besonders nützlich in Verhandlungen. Der Kunde möchte einen besseren Preis? Du gibst 5 Prozent auf die Projektstunden und siehst sofort, was das für den Gesamtpreis bedeutet. Keine Excel-Tabelle, kein Taschenrechner.
Jetzt erstellen wir das eigentliche Angebotsdokument. Ich wechsle zum Documents-Tab im Projekt und klicke auf "Create Document".
Im Dialog gehe ich die Einstellungen durch. Zuerst die Projektversion. Dokumente sind immer an eine bestimmte Version gebunden. Ohne gespeicherte Version kein Dokument. Das stellt sicher, dass das Angebot exakt den Stand referenziert, den du mit dem Kunden besprochen hast.
Dokumenttyp: Estimate. Das ist unser Angebot. Dann vergebe ich einen Titel, zum Beispiel "Angebot Website Relaunch Bäckerei Müller". Status setze ich auf Draft. Und als Kontaktperson wähle ich den Ansprechpartner beim Kunden. Diese Person erscheint als Adressat im Dokument.
Jetzt zu den Layout-Optionen. Ich kann ein Inhaltsverzeichnis aktivieren, eine Titelseite einblenden und den Überschriftenstil wählen. Nummerierte Überschriften sind besonders bei umfangreichen Angeboten hilfreich, weil sie Struktur und Orientierung geben.
Es gibt auch die Option "Indikation". Damit markierst du das Dokument als unverbindliche Kostenschätzung. Das ist relevant, wenn du dem Kunden einen ersten Preisrahmen geben möchtest, ohne dich vertraglich festzulegen. In der Praxis nutzen viele Dienstleister das für die erste Gesprächsrunde.
Sobald das Dokument erstellt ist, siehst du auf der rechten Seite den vollständigen Inhalt. Alle Positionen sind automatisch aus der Konfiguration befüllt. Produkte mit Preisen, Projektstunden aus dem Baum, manuelle Positionen, Rabatte. Du musst nichts manuell zusammenstellen.
Das Dokument lässt sich als DOCX exportieren. Ein professionelles, formatiertes Dokument, das du direkt an den Kunden senden kannst. Oder du speicherst es intern und sendest es später.
Für die interne Nachverfolgung gibt es das Status-Management. Du setzt den Status auf "Draft" während der Erstellung, dann auf "For Review" wenn es beim Kunden liegt, und schließlich auf "Accepted" oder "Rejected". In der Dokumentliste siehst du sofort, welches Angebot in welchem Status ist.
Hier zeigt sich die Stärke des Versionssystems. Dein Angebot referenziert eine bestimmte Projektversion. Der Kunde unterschreibt Version 3.
Jetzt sagt der Kunde: "Wir möchten doch den Online-Shop dazu." Du gehst zurück in die Konfiguration, aktivierst E-Commerce, passt den Aufwand an, fügst die zusätzlichen Produkte hinzu und speicherst eine neue Version. Dann erstellst du ein neues Angebot auf Basis von Version 4.
Du kannst auch bewusst Varianten anbieten. Ein "Basic"-Angebot ohne Shop auf Version 3 und ein "Premium"-Angebot mit Shop auf Version 4. Beide Dokumente existieren parallel in der Dokumentliste und sind jederzeit vergleichbar.
Alles ist nachvollziehbar. Welches Angebot basiert auf welcher Version, welche Änderungen gab es dazwischen, wer hat was akzeptiert. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch rechtlich relevant.
Vom konfigurierten Projektbaum zum professionellen Angebot in wenigen Klicks. Positionen, Rabatte, Layout, alles automatisch befüllt und an eine Projektversion gebunden. Exportierbar als DOCX, nachvollziehbar durch Status-Management.
Im nächsten Video zeige ich dir, wie du aus demselben Projektbaum ein detailliertes Pflichtenheft erstellst. Das Dokument, das beschreibt, was genau gebaut wird.